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Wie alles neu begann


 


- die Odyssee der German Rex - 
- Fortsetzung des Erhaltungsprogramms der German Rex in Deutschland - 
 von Ilona Jänicke und Andrea Edel
 

Gründung des German Rex Cat Clubs

VORWORT

Wir möchten gleich am Anfang vorwegnehmen, dass keiner von den jetzigen Züchtern das Erhaltungsprogramm erfunden hat. Dieses Programm begann bereits nach der Entdeckung dieser Rasse und wurde bis jetzt nicht abgebrochen. Bisher hatten sich mehr oder wenige Züchter um den Erhalt und den Fortbestand der noch immer seltenen Zucht bemüht. Ende der neunziger Jahre kam sie dann fast zum erliegen. Letzte Züchter waren Frau Hackmann (von Assindia) und Herr Hamann (Vom Hause Hamann) in Deutschland und auch Frau Schwarzenbach bemühte sich in der Schweiz sichtlich.
Im folgenden Text haben wir niedergeschrieben wie wir zur GRX-Zucht gekommen sind, was wir gemeinsam erreicht haben und was wir für Ziele uns stellen.  


DER ERSTE GEDANKE

Bereits 1998 war ich aus gesundheitlichen Gründen auf der Suche nach Rexkatzen. Damals war es mir noch gleichgültig, ob es eine Devon Rex, Cornish Rex oder German Rex sein sollte. Hauptsache eine Katze mit Locken.
Meinen ersten Versuch startete ich bei Herrn Hamann in Erfurt. Er besitzt eine GRX Zucht seit ca. 1985. Leider blieb die Anfrage nach einem Jungkätzchen erfolglos. Herr Hamann verwies mich an einen GRX Besitzer nach Zittau, Herrn Schmidt. Doch auch dort ging ich leer aus. Von der mangelnden Existenz der German Rex wusste ich bis dahin noch nichts. 

Unabhängig von meinem Vorhaben, war auch eine weitere sehr interessierte Züchterin auf der Suche nach einer Sphynx- oder Rexkatze: Frau Andrea Edel.


DER GEDANKE LIESS UNS NICHT LOS

Im Sommer 1999 unternahm ich wiederholt, zusammen mit Frau Edel, weitere Nachforschungen nach diesen gelockten Schönheiten. 
Nur durch Zufall erfuhr ich beim Herumtelefonieren, dass diese hübsche und einzige deutsche Katzenrasse vom Aussterben bedroht war. 
Nach einer kurzen Absprache waren wir uns einig, dass wir sofort am Erhaltungsprogramm dieser Rasse arbeiten möchten. Wir wollten keine Seltenheiten besitzen, sondern helfen, die einzige deutsche Katzenrasse zu retten. 

Wir erfuhren auch wieder über Umwege und durch Informationsaustausch vom Zuchtvorhaben einer Schweizer Züchterin. Frau Schwarzenbach, die Ende 1995 eine der letzten GRX Katzen,
Ra Sitara
und Schirin von Assindia, von Frau Hackmann erhielt, die von 1997 bis 1999 schon diese seltene Rasse züchtete. Leider fand Frau Schwarzenbach in diesem Zeitraum aus uns unvorstellbaren Gründen keine Mitzüchter. Bis dahin veröffentlichte auch sie in Katzenzeitschriften mehrmals ausführliche Artikel zur German Rex mit ersten Signalen vom Aussterben der Rasse.

Nun kam auf uns ein weiteres Problem zu: Keiner kannte hier in Deutschland die Telefonnummer bzw. die Adresse von Frau Schwarzenbach. Eine Internetverbindung besaßen wir damals leider noch nicht. Wir forschten dennoch weiter und das endlich mit Erfolg.

DIE ERSTE HYBRIDIN

Wir nahmen Kontakt auf und erhielten mit viel Freude Anfang November 1999 eine schwarze Hybridin "Lump Sugar the Frizzled Frolic". "LUMP" wurde per Vertrag an uns beide überschrieben, doch wohnen sollte sie aus Platzgründen bei Frau Edel. 
Doch oft kommt alles anders als man plant:. Unsere Hybridin war sehr scheu und wollte sich bei Frau Edel nicht so recht einleben. Bei erwachsenen Tieren ist das auch nicht immer so einfach. So zog das schwarze Samtpfötchen schon bald nach Sachsen.

Doch noch einmal zurück in die Schweiz:
In der Zucht von Frau Schwarzenbach durften wir die ersten  Haut- (Fell-) Kontakte mit zwei jungen Lockenkatzen (Chuba Chups und Bonsai the Frizzled Frolic) aufnehmen. Es war ein wunderbares Gefühl! Die Kätzchen glichen einem Persianerlamm und sie waren watteweich. Frau Edel hätte am liebsten gleich noch solch ein "Lämmchen" "entführt". Jedoch keine Chance. Das war verständlich.

DAS ERHALTUNGSPROGRAMM KONNTE BEGINNEN ...

Mit unserer schwarzen Hybridin  waren wir glücklich und zufrieden. Der Anfang war getan und "Süßi" wurde auch zu einer sehr anhänglichen, pflegeleichten Schoßkatze.

... DOCH PROBLEME FOLGTEN

Doch wie sollte es nun weitergehen? Wir besaßen eine Hybridin und das GRX-Lockengen wird rezessiv vererbt. Als Partner für Lump kam also nur ein Rexkater oder ein weiterer Hybrid in Frage, ganz gleich ob Cornish Rex oder German Rex, denn beide Rassen tragen das gleiche Lockengen. Sie unterscheiden sich nur im Typ. 
Wir erinnerten uns an den GRX-Katerbesitzer in Zittau. Leider war aus privaten Gründen dort keine Verpaarung für unsere Hybridin möglich. Wir inserierten in deutschsprachigen Katzenzeitungen, telefonierten herum und es meldete sich zu unserer großen Freude ein Hybridenbesitzer aus Duisburg. Dieser Mischling (aus CRX und Maine Coon) entsprach natürlich absolut nicht unseren geplanten züchterischen Vorstellungen, aber wir hatten keine Wahl. Wir waren trotz allem sehr glücklich, wenigstens ein männliches Tier mit dem seltenen genetischen Anlagen gefunden zuhaben. 
Endlich ein Kater, wenn auch am anderen Ende von Deutschland. 

DIE ERSTE "HOCHZEIT"

Anfang Januar 2000 kam "Samson" (blau-weiß)  nach Dresden auf Hochzeitsreise. Das Markieren funktionierte tadellos. Er hinterließ sein Parfüm nicht nur an Schränken und Wänden, sondern auch ich wurde begossen. Ich verputzte in einer Woche zwei Flaschen "Febreze" und eine Unmenge Essig um seine herzhafte Duftnote aus meinen vier Wänden zu entfernen. Jede Schrubberei war erfolglos. 
Erfolglos leider auch die Verpaarung. Für mich war das fast ein Trauma, denn diese "Pinkel-Putz-Aktion" musste wiederholt werden. Lump rollte bald wieder. Samson kam wieder nach Dresden auf Hochzeitsreise und es wurde markiert, was das Zeug hielt. :-(((

Endlich! Eine Hochzeitsreise mit Erfolg. Lump hatte aufgenommen. Es folgten 67 Tage größter Spannung. Wird ein erstes Rexbaby dabei sein? Viele Rexchen erwarteten wir nicht, denn laut Mendelschem Gesetz hatten wir eine Chance auf 25% Lockentiere. 
Lump hielt diese Regel genau ein. Es fielen zwei "normalhaarige" weibliche Tiere, ein normalhaariger Kater und als letztes mit großen Geburtsproblemen ein schwarz-weißes Rexmädchen, unsere
"Amarella First Curlyhead vom Batu" (leider halblanghaar). Der Anfang für eine weitere Katze mit dem wichtigen Rexgen war dennoch getan. Die schweizer Züchterin empfiel uns die Weiterverpaarung mit Amarella.

DIE SUCHE NACH GERMAN REX UND MITZÜCHTERN GING WEITER

Wir inserierten in deutschsprachigen Katzenzeitschriften und druckten Handzettel für Shows und für Aushänge in Tierhandlungen und Tierarzt-Praxen.  
Wir suchten im In- und Ausland noch "versteckte" gelockte Schönheiten und auch nach gesunden und zuchttauglichen Hauskatzen für unsere Weiterzucht. Der Genpool musste erweitert werden. 
Wir hielten außerdem nach geduldigen Mitzüchtern für das Erhaltungsprogramm Ausschau.
Mit letzterem hatte ich auf einer FELINA-Werbeshow Erfolg. Ich lernte Familie Hein (Cattery: von den Katzentreppen) kennen. Sie besaßen eine sehr schöne, noch unkastrierte Hauskatze Namens "Schara". Familie Hein entschied sich nach kleinen Einweisungen sofort für die GRX-Zucht. Die Freude war auf allen Seiten. Mit Schara wurden später sehr schöne rote Hybriden mit dem GRX-Kater
"Ephraim vom Hause Hamann" gezogen.

 

1. ÜBERRASCHUNG

Zu meinem/unserem großen Erstaunen bot uns die schweizerische Züchterin Frau Schwarzenbach  schon im Jahre 2000 die beiden, von uns beim ersten Besuch bewunderten Rexkätzchen an. Sie sollten nach Deutschland exportiert werden, da die Zucht hier evtl. etwas besser vorwärts schreiten könnte. Wir waren hier bereits drei Züchter. Das war vielleicht schon ein Grund, aber dennoch konnten wir uns nicht vorstellen, dass das gute Vorhaben von Frau Schwarzenbach, die sich bis dahin um die Weiterzucht bemüht hatte, schon ein Ende haben soll. Später wurden auch Schirin und Ra-Sitara von Assindia verkauft. Die Zucht wurde vorerst aufgegeben. 
2002 wurde die GRX-Zucht aber wieder aufgenommen. Sie erhielt, nachdem wieder Zuchtpotential vorhanden war, zwei neue Kätzchen von Fam. Hein (Eltern: Chuba Chups The Frizzled Frolic und Boogy-Curlyhead vom Batu)  und bildeten gemeinsam  ebenfalls eine Interessengemeinschaft. Schön, dass auch hier die Zucht weitergehen soll.

Für unseren eigenen Zuchtplan waren die beiden angebotenen Kätzchen erst mal nicht geeignet. 
Man benötigt für einen Zuchtaufbau viel Platz, da ständig "Frischblut" eingekreuzt werden muss. Beide Katzenmädchen, Chuba Chups und Bonsai, waren Töchter von unserer Lump, und dann noch aus einer Vollgeschwisterverpaarung. 
Die Kätzchen haben wir dann an Familie Hein vermittelt. Von mir erhielten Hein's einen Hybriden Boogy Curlyhead vom Batu. Sie hatten damit einen guten Start. 

 

2. ÜBERRASCHUNG

Frau Edel und ich scheuten keinerlei Kosten für "unsere" Rasse. Wir inserierten pausenlos in Katzenzeitschriften.
Darauf meldete sich im Juni 2000 eine junge Frau vom Tierschutz, die unsere Suchanzeigen gelesen hatte. Sie selbst war im Besitz von zwei GRX-Katerchen und sie kannte eine Adresse, wo sich noch weitere Deutsche Rexkatzen befanden. 
Der Besitzer war, nach dem er mit Erfolg in früheren Jahren Katzen züchtete, inzwischen reichlich überfordert. Er wollte ein oder zwei Kätzchen für unsere Zucht abgeben. Wir vereinbarten mit der Vermittlerin und dem Besitzer einen Termin.

 

3. ÜBERRASCHUNG

Noch im gleichen Monat konnte unsere bis dahin erträumte Reise beginnen. Wir sollten endlich neues Rexblut erhalten. Wir hofften auf einen Kater, oder besser, Andrea wünschte sich "nur" einen Kater. Und ich ...? Ich wollte erst mal gar nichts. Oder vielleicht doch eine Katze? Wenigstens erst mal anschauen. Der Rest ergibt sich.

Unter Anspannung in Mannheim angekommen, wurden wir freundlich begrüßt und konnten endlich die heiß ersehnten Tiere begutachten. 
Perplex standen wir im Katzenzimmer. Wir dachten, wir trauen unseren Augen nicht. Vor uns saßen überwiegend Si-Rex-Katzen. Bis dahin wusste keiner von deren Existenz. Es waren noch Enkel und Urenkel von der ersten
Si-GRX "Diane II von Zeitz". Katzen mit einem alten Stammbaum, worin noch Rexkatzen aus den 70er Jahren vorkamen. 
Die Besichtigung der seltenen Exemplare gelang uns bedauerlicher Weise nur aus der Ferne. Die Kätzchen kannten keinerlei Menschenkontakt. Traurig aber wahr. 

Nun geschah etwas, womit wir absolut nicht gerechnet hatten: Herr Glück, der Besitzer der GRX-Katzen, ließ uns von seiner Vermittlerin all seine Katzen einfangen. Wir sollten urplötzlich alle Tiere mitnehmen. Er trennte sich spontan, aber wohl notgedrungen. 
Sie denken nun sicher, dass das für uns großartig war, doch auf uns kam plötzlich ein neues Problem zu: Wohin mit so vielen Tieren. Keiner von uns hatte das geplant. Der Platz war beschränkt.

AUFTEILUNG

Ein Si-Rex-Mädchen behielt sich die Tierschützerin. 
Frau Edel nahm "
Gretel-Rex vom Glücksklee" und "Brahma-Rex vom Glücksanger" und einen Sohn von beiden, den wir "Red Bull" tauften. Er war Red point. Eine lackschwarze traumhaft gewellte Rex nannten wir "Lämmchen". 
Ich behielt wahllos und fast ungesehen auch ein Kätzchen. Sie erhielt von mir spontan den Namen 
"Happy".
Ich wünschte ihr bei uns eine "happy" Zukunft. Sie war eine Tochter von Gretel und Brahma. 

RÜCKSCHLÄGE

Leider verstarben aus unterschiedlichen Gründen, teils durch den plötzlichen Umstellungsstress, teils durch eine unerkannte Trächtigkeit bei der hochbetagten "Gretel", die erstgenannten vier Tiere. Frau Edel war verständlicherweise sehr traurig. Es war jedenfalls nicht ihre Schuld.

Ich hatte jedoch weitaus mehr Glück. Obwohl auch Happy über 1 1/2 Jahre schrecklich ängstlich war und ich deshalb monatelang auf allen Vieren durch das von ihr "gemietete" Schlafzimmer kroch. Ich war hier der Untermieter und wurde nur nachts im Zimmer geduldet. Erst in der Dunkelheit nahm meine "Mimose" mit mir Kontakt auf.  Meine Unterwerfung brachte aber Früchte. Happy kommt inzwischen, genau so wie auch Lump, gern auf unseren Schoß zum Kuscheln. Das ist doch der beste Liebesbeweis.
"Happy" durfte zur Erweiterung der Zucht ihren Beitrag leisten. Mit ihr zogen wir die ersten sehr wichtigen Hybriden und somit auch die ersten Deckkater.

AMARELLA


Unser obengenannter erster Rexnachwuchs, schenkte uns 2001 einen wunderschönen Wurf (Kaiserschnitt, 1/2 GRX und 1/0 Hybrid). Davon wurde ein Mädchen in die Schweiz exportiert. Dort lebt sie, gemeinsam mit einem weiteren GRX-Kater und zwei Hybriden aus unserer Zucht, bei Familie Weckerle (
Cattery: De Woracanose).  Ein Rexkaterchen blieb in Deutschland und lebt bei Familie Wehmeyer (Cattery: Goblin's). 
Eine weitere Verpaarung im Jahre 2002 mit Amarella endete nach einem 2. Kaiserschnitt und toten Jungtieren mit einer Kastration. 

Amarellas Mutter, "Lump Sugar the Frizzled Frolic", gebar uns ebenfalls drei weitere Rexkitten. Davon wurde eines wie oben beschrieben in die Woracanose-Cattery (Schweiz) verkauft und ein Rexmädchen flog über das Meer nach Finnland zu Familie Leppänen/Toiskallio (
Cattery: Jokikatin). Dort lebt "Charlotta" zusammen mit einer weiteren GRX und einem Hybriden aus der Cattery von Familie Hein ("von den Katzentreppen").



KONTAKT MIT DER BEGRÜNDERIN DER GRX-ZUCHT

Im Verlauf dieser zwei Jahre konnte ich auch sehr interessante Kontakte mit früheren Züchtern schließen. 
Dank Familie Weckerle konnten wir im Jahre 2000 mit der Begründerin der GRX-Zucht, Frau Dr. Rose Scheuer-Karpin, Verbindung knüpfen. Ein guter Kontakt besteht noch immer.

Die schweizerische Züchterfamilie Weckerle wünschte sich von ganzem Herzen eine German Rex und so setzte sie alle Hebel in Bewegung. Leider wurden sie von einer Landsmännin abgewiesen und so forschten sie nach Züchtern bzw. nach der deutschen Rexkatze weiter. Seit Ende 1999 kontaktierten sie mich regelmäßig. Auch nahmen sie Telefonkontakte mit Frau Dr. Scheuer-Karpin auf und baten um ihre Mithilfe, GRX-Züchter in Deutschland zu finden. Die Ärztin veranlasste in ihrem Freundeskreis dass per PC nach Züchtern geforscht werden möchte und so kam kurz darauf per Mail auch Kontakt mit Familie Hein zustande.

Ich selbst konnte über die Telekom die Telefonnummer der Begründerin herausfinden. So kam inzwischen ein reger und freundschaftlicher Kontakt mit ihr zustande. Frau Edel und ich erhielten im Jahr 2000 das Archiv der deutschen Rex. 
Einige Mitglieder unseres Clubs besuchen Frau Dr. Scheuer-Karpin jährlich. 

 

WEITERE ZÜCHTERKONTAKTE AUS "ALTEN" ZEITEN

Ich nahm weiterhin mit folgenden früheren GRX-Züchtern Kontakt auf: 
Frau Wöllner ("von Zeitz") und Frau Kania. 
Von allen erwähnten früheren Züchtern erhielt ich Fotos, Stammbäume und anderes nützliches Infomaterial aus den Anfängen der deutschen Rexzucht. An alle ein herzliches Dankeschön.

GRÜNDUNG EINES GERMAN REX CAT CLUBS (GRXCC)

Bereits im Jahre 2000 haben sich die ersten Interessenten der GRX-Zucht als eine Zuchtgemeinschaft vereint. Parallel dazu existierte eine Yahoo-Gruppe. Leider mußte diese Gruppe später kurzer Hand aufgelöst werden, da sich eine Züchterin ein unerträgliches und egoistisches Zuchtverhalten anmaßte, sich nach Selbstentfernung aus der Yahoogruppe unter falschen Namen (als Italienerin) neu einloggte und anderweitige Hetzkampagnen ausübte.

Die Idee eine IG zu gründen übernahm diese gewisse Züchterin dann in der Schweiz, denn sie hatte ihr Ziel erreicht, die Gruppe zweizuteilen um selbst regieren zu können. 

Auch in Deutschland fanden sich sofort wieder die "alten" Züchter zusammen. Sie durften selbstverständlich entscheiden, in welcher Gruppe sie weiter verbleiben möchten. Einige meldeten sich in beiden Zuchtgemeinschaften an. Doch letztendlich fiel die Entscheidung. Sie kehrten bis auf eine Züchterin nach Deutschland zurück.
Vielen Dank.

Ein "Züchter" wurde später von uns ausgeschlossen, da er sich nicht an die Zuchrichtlinien hielt.

Ende 2002 hielt es dann unsere Gruppe für notwendig einen eingetragenen Verein/Club zu gründen. 

Im Oktober war es dann so weit. Wir gründeten den German Rex Cat Club.  Aber erst 2005 wurde er im Vereinsregister eingetragen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt (2007) haben sich aktive, sehr zuchterfahrene und auch weniger erfahrene, aber auch sehr interessierte Katzenfreunde zusammengefunden. Der Club wuchs zunehmend.

Bis zum August 2007 waren Frau Edel (Zuchtwart) und ich (bis 2006 1. Vorsitzender) beständige Klubmitglieder. Durch meine Erkrankung musste ich Ende 2006 mein Amt übergeben. Leider erfolgte im Folgejahr keine Vereinsarbeit und der Klub drohte zu zerbrechen.  Es wurden Aussprachen und Neuwahlen erforderlich.  Harte Diskussionen teilte leider den Klub. Da ich mich bereits schon zuvor entschieden hatte, die Mitgliedschaft niederzulegen, war es für mich ein leichteres zu gehen.

Juli 2008: Der GRX-Klub wird aufgelöst (so aktuelle Informationen),

aber wichtig ist, dass es mit der German-Rex-Zucht weitergeht. Erste Interessenten gibt es in England.

So werden auch wir auf dieser Webseite unsere Informationen zur Zucht an Interessenten weitergeben.

Ilona Jänicke
Andrea Edel.

 

Ilona Jaenicke  © 11. Mai 2007
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